Hartmann- und Curry-Gitter einfach erklärt

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Eine Karte mit aufgezeichneten Querlinien und geraden Linien die sich kreuzen stellvertretend für Hartmanngitter und Currygitter
Kurz erklärt:

Hartmann- und Curry-Gitter sind traditionelle Konzepte aus der Radiästhesie. Sie beschreiben gitterartige Linienstrukturen, die über Grundstücke, Räume und Schlafplätze verlaufen sollen. Besonders Kreuzungspunkte dieser Linien werden in der geopathologischen Praxis genauer betrachtet, vor allem dort, wo Menschen regelmäßig lange verweilen.

Wer sich mit Erdstrahlung, Rutengehen oder geopathischen Standortphänomenen beschäftigt, stößt früher oder später auf die Begriffe Hartmann-Gitter und Curry-Gitter. Beide werden in der Radiästhesie als globale Gitternetze beschrieben, die bestimmte Linien im Raum bilden sollen.

Für viele Menschen klingen diese Begriffe zunächst abstrakt. In der praktischen Arbeit geht es jedoch um eine sehr konkrete Frage: Liegt ein wichtiger Aufenthaltsbereich – zum Beispiel ein Bett, ein Schreibtisch oder ein Kinderzimmer – auf einer radiästhetisch auffälligen Linie oder einem Kreuzungspunkt?

Dieser Beitrag erklärt verständlich, was mit Hartmann- und Curry-Gitter gemeint ist, wie sie traditionell eingeordnet werden und warum sie bei einer Schlafplatz- oder Raumuntersuchung berücksichtigt werden können.

Was ist das Hartmann-Gitter?

Das Hartmann-Gitter wird in der Radiästhesie als ein regelmäßiges, gitterartiges System beschrieben, das sich über die Erde und damit auch durch Räume und Gebäude ziehen soll. Es wird häufig mit Linien in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung in Verbindung gebracht.

Benannt ist es nach Dr. Ernst Hartmann, der sich intensiv mit geopathischen Belastungen und der Bedeutung des Schlafplatzes beschäftigte. In der radiästhetischen Praxis wird das Hartmann-Gitter besonders dort betrachtet, wo Menschen lange und regelmäßig verweilen.

Wichtig ist dabei: Nicht jede Linie wird automatisch als problematisch angesehen. Entscheidender sind häufig Kreuzungspunkte, Überlagerungen mit anderen Standortphänomenen oder die konkrete Lage im Verhältnis zum Schlaf- oder Arbeitsplatz.

Wichtig zu wissen

Das Hartmann-Gitter wird nicht als einzelnes sichtbares Objekt verstanden, sondern als traditionell beschriebenes radiästhetisches Linienmodell. In der Praxis wird es mit der Rute oder Einhandrute wahrgenommen und im Zusammenhang mit der tatsächlichen Raumnutzung betrachtet.

Was ist das Curry-Gitter?

Das Curry-Gitter ist ein weiteres traditionelles Gitternetz der Radiästhesie. Im Unterschied zum Hartmann-Gitter wird es meist diagonal zu den Haupthimmelsrichtungen beschrieben. Es soll also nicht vorwiegend Nord-Süd und Ost-West verlaufen, sondern schräg dazu.

Auch das Curry-Gitter wird besonders bei Schlafplätzen, Arbeitsplätzen und dauerhaft genutzten Bereichen berücksichtigt. In der geopathologischen Praxis gelten vor allem Schnittpunkte oder Überlagerungen mit anderen Auffälligkeiten als genauer betrachtungswürdig.

Wie beim Hartmann-Gitter geht es nicht darum, jeden Raum pauschal als belastet oder unbelastet zu bewerten. Entscheidend ist die genaue Position der Linien im Verhältnis zu Bett, Schreibtisch, Sitzplatz oder anderen wichtigen Nutzungsbereichen.

Hartmann-Gitter und Curry-Gitter im Vergleich

Beide Gittersysteme gehören zur traditionellen radiästhetischen Betrachtung von Erdstrahlung und Standortqualität. Sie unterscheiden sich vor allem in der beschriebenen Ausrichtung und in der Art, wie sie im Raum wahrgenommen und eingeordnet werden.

ThemaHartmann-GitterCurry-Gitter
EinordnungTraditionelles Gitternetz der RadiästhesieTraditionelles Gitternetz der Radiästhesie
Beschriebene Richtunghäufig Nord-Süd und Ost-Westhäufig diagonal zu den Haupthimmelsrichtungen
Praktische BedeutungBetrachtung von Linien und KreuzungspunktenBetrachtung von Linien, Kreuzungspunkten und Überlagerungen
Relevante BereicheSchlafplatz, Arbeitsplatz, Kinderzimmer, AufenthaltsbereicheSchlafplatz, Arbeitsplatz, Kinderzimmer, Aufenthaltsbereiche
Untersuchungradiästhetisch mit Rute oder Einhandruteradiästhetisch mit Rute oder Einhandrute

Für die praktische Analyse ist weniger der Name des Gitters entscheidend, sondern die Frage, ob ein wichtiger Nutzungsbereich auf einer auffälligen Linie, einem Kreuzungspunkt oder einer Überlagerung liegt.

Warum sind Kreuzungspunkte besonders wichtig?

In der geopathologischen Arbeit werden Kreuzungspunkte häufig sensibler betrachtet als einzelne Linien. Gemeint sind Bereiche, an denen sich zwei oder mehrere radiästhetisch wahrgenommene Strukturen überschneiden sollen.

Ein solcher Bereich kann zum Beispiel entstehen, wenn eine Gitternetzlinie auf eine andere Linie trifft oder wenn zusätzlich eine Wasserader, Verwerfung oder andere geopathische Auffälligkeit hinzukommt.

Besonders relevant wird das dann, wenn ein solcher Punkt genau im Bereich des Kopfes, des Oberkörpers, des Bettes oder eines täglich genutzten Arbeitsplatzes liegt. Deshalb wird bei einer Analyse nicht nur geschaut, ob Linien vorhanden sind, sondern wo sie im Raum verlaufen.

Praxisbeispiel

Ein Kreuzungspunkt im Bereich einer Zimmerecke ist anders zu bewerten als ein Kreuzungspunkt direkt im Kopfbereich eines Bettes. Deshalb ist die genaue Position im Raum entscheidend – nicht nur die Frage, ob ein Gitternetz vorhanden ist.

Welche Rolle spielt der Schlafplatz?

Der Schlafplatz ist einer der wichtigsten Bereiche in der geopathologischen Betrachtung. Während der Nacht liegt der Mensch viele Stunden an derselben Stelle. Deshalb wird der genaue Verlauf von radiästhetisch wahrgenommenen Linien im Bettbereich besonders sorgfältig geprüft.

In der Praxis wird dabei auf mehrere Dinge geachtet:

  • Verlaufen Hartmann- oder Curry-Linien durch den Bettbereich?
  • Liegen Kreuzungspunkte im Bereich von Kopf, Brust, Bauch oder Becken?
  • Gibt es Überlagerungen mit Wasseradern, Verwerfungen oder Gesteinsbrüchen?
  • Wie lange wird der Bereich täglich genutzt?
  • Gibt es zusätzlich technische Quellen in unmittelbarer Nähe?

Erst aus diesen Beobachtungen entsteht eine sinnvolle Einschätzung. Ein Bett wird also nicht allein wegen eines einzelnen Begriffs bewertet, sondern aufgrund des gesamten Standortbildes.

Wie werden Hartmann- und Curry-Gitter untersucht?

Hartmann- und Curry-Gitter werden in der Radiästhesie traditionell mit Rute, Einhandrute oder Pendel untersucht. Die Rute dient dabei als Wahrnehmungsinstrument des Rutengängers. Sie ist kein technisches Messgerät und liefert keine physikalischen Messwerte.

Eine sorgfältige Begehung erfolgt ruhig und systematisch. Der Raum wird Schritt für Schritt betrachtet, wichtige Bereiche werden wiederholt geprüft und anschließend in Bezug zur tatsächlichen Nutzung gesetzt.

Bei einer ganzheitlichen Strahlungsanalyse können zusätzlich technische Messungen erfolgen. Diese betreffen jedoch nicht Hartmann- oder Curry-Gitter, sondern technische Felder wie elektrische Felder, magnetische Felder, WLAN, Mobilfunk, DECT, Bluetooth oder andere technische Quellen.

Klare Einordnung

Radiästhetische Beobachtungen und technische Messwerte sind unterschiedliche Dinge. Hartmann- und Curry-Gitter werden radiästhetisch betrachtet. Technische Felder werden mit geeigneten Messgeräten erfasst.

Welche Bereiche werden besonders betrachtet?

Bei einer Analyse stehen vor allem jene Bereiche im Mittelpunkt, die regelmäßig und lange genutzt werden. Denn die Bedeutung eines Standortphänomens hängt stark davon ab, ob Menschen dort nur kurz vorbeigehen oder viele Stunden verweilen.

  • Schlafplatz: Bettposition, Kopfbereich, Körperachse und mögliche Kreuzungspunkte.
  • Kinderzimmer: Schlafbereich, Spielbereich und Lernplatz.
  • Arbeitsplatz: Schreibtisch, Sitzposition, Technikquellen und Aufenthaltsdauer.
  • Wohnzimmer: Lieblingssitzplätze, Ruhezonen und häufig genutzte Bereiche.
  • Praxis- oder Behandlungsräume: Behandlungsplatz, Wartebereich und Ruhebereiche.
  • Grundstücke: geplante Schlafräume, Aufenthaltsbereiche oder Baupositionen.

So wird aus einer abstrakten Gitternetzbeschreibung eine konkrete Standortanalyse.

Hartmann- und Curry-Gitter zusammen mit Wasseradern betrachten

In der Praxis werden Gitternetze selten völlig losgelöst betrachtet. Häufig werden sie gemeinsam mit anderen Standortphänomenen eingeordnet, zum Beispiel Wasseradern, Verwerfungen, Gesteinsbrüchen oder geologischen Störzonen.

Besonders aufmerksam wird geschaut, wenn mehrere Auffälligkeiten im selben Bereich zusammentreffen. Eine einzelne Linie im Raum kann eine andere Bedeutung haben als eine Überlagerung aus Gitternetz, Wasserader und dauerhaft genutztem Schlafplatz.

Deshalb ist eine sorgfältige Analyse mehr als das schnelle Suchen einzelner Linien. Sie verbindet Wahrnehmung, Raumverständnis und die konkrete Nutzung des Menschen.

Welche Veränderungen können sinnvoll sein?

Wenn bei einer Analyse auffällige Bereiche im Schlaf- oder Arbeitsbereich festgestellt werden, müssen nicht sofort große Maßnahmen erfolgen. Oft wird zuerst geprüft, ob einfache Veränderungen möglich sind.

Je nach Situation können folgende Schritte besprochen werden:

  • das Bett leicht verschieben oder neu ausrichten
  • den Schreibtisch an eine ruhigere Position stellen
  • den Kopfbereich eines Bettes anders platzieren
  • Kinderzimmer oder Arbeitsbereiche bewusster einrichten
  • selten genutzte Bereiche anders bewerten als Dauerplätze
  • technische Quellen am Schlafplatz zusätzlich reduzieren
  • nach Veränderungen eine erneute Prüfung durchführen

Gute Empfehlungen sind immer situationsbezogen. Sie sollen verständlich, alltagstauglich und ohne unnötige Dramatisierung sein.

Häufige Missverständnisse

Hartmann- und Curry-Gitter werden manchmal zu stark vereinfacht dargestellt. Dadurch entstehen Missverständnisse. Besonders wichtig sind diese Punkte:

  • Nicht jede Linie bedeutet automatisch Belastung. Entscheidend sind Lage, Nutzung und mögliche Überlagerungen.
  • Kreuzungspunkte werden besonders betrachtet. Vor allem dann, wenn sie in dauerhaft genutzten Bereichen liegen.
  • Die Rute ist kein technisches Messgerät. Sie wird als radiästhetisches Wahrnehmungsinstrument genutzt.
  • Technische Strahlung ist ein eigenes Thema. Sie kann ergänzend mit geeigneten Messgeräten geprüft werden.
  • Eine gute Analyse bleibt ruhig. Sie soll Klarheit schaffen und keine Angst erzeugen.

Wann ist eine Betrachtung von Hartmann- und Curry-Gitter sinnvoll?

Eine Betrachtung kann besonders sinnvoll sein, wenn wichtige Bereiche langfristig genutzt werden oder neu geplant werden. Dazu gehören:

  • Schlafplatzanalyse
  • Kinderzimmerplanung
  • Arbeitsplatz oder Homeoffice
  • Hauskauf oder Wohnungswechsel
  • Grundstücks- oder Bauplatzanalyse
  • Umgestaltung von Schlaf- und Wohnräumen
  • Praxis-, Therapie- oder Behandlungsräume

Gerade bei Schlafplätzen, Arbeitsplätzen und Kinderzimmern lohnt sich ein genauer Blick, weil diese Bereiche regelmäßig und über längere Zeit genutzt werden.

Fazit: Gitternetze als Teil der Standortanalyse

Hartmann- und Curry-Gitter sind traditionelle Konzepte der Radiästhesie. Sie beschreiben gitterartige Strukturen, die in der geopathologischen Praxis bei Grundstücken, Räumen und Schlafplätzen berücksichtigt werden können.

Entscheidend ist dabei nie nur der Name eines Gitters, sondern die konkrete Lage im Raum. Besonders wichtig sind Kreuzungspunkte, Überlagerungen mit anderen Standortphänomenen und Bereiche, in denen Menschen regelmäßig lange verweilen.

Eine sorgfältige Analyse betrachtet daher nicht nur Linien, sondern den gesamten Standort: Raum, Nutzung, Schlafplatz, technische Umgebung und mögliche Veränderungen. So entsteht eine ruhige, nachvollziehbare Grundlage für sinnvolle Entscheidungen.

Häufige Fragen zu Hartmann- und Curry-Gitter

Was ist das Hartmann-Gitter?

Das Hartmann-Gitter wird in der Radiästhesie als traditionelles Gitternetz beschrieben, das häufig mit Linien in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung in Verbindung gebracht wird. In der Praxis wird es vor allem bei Schlafplätzen, Arbeitsplätzen und dauerhaft genutzten Bereichen betrachtet.

Was ist das Curry-Gitter?

Das Curry-Gitter ist ein weiteres traditionelles Gitternetz der Radiästhesie. Es wird meist diagonal zu den Haupthimmelsrichtungen beschrieben und ebenfalls bei der Betrachtung von Schlafplätzen, Arbeitsplätzen und Kreuzungspunkten berücksichtigt.

Warum sind Kreuzungspunkte wichtig?

Kreuzungspunkte gelten in der geopathologischen Praxis als besonders betrachtungswürdig, weil sich dort mehrere radiästhetisch wahrgenommene Linien oder Zonen überschneiden sollen. Besonders relevant sind sie, wenn sie in dauerhaft genutzten Bereichen liegen.

Wie werden Hartmann- und Curry-Gitter untersucht?

Sie werden traditionell mit Rute, Einhandrute oder Pendel untersucht. Die Rute ist dabei kein technisches Messgerät, sondern ein radiästhetisches Wahrnehmungsinstrument. Technische Felder werden getrennt davon mit geeigneten Messgeräten erfasst.

Sind Hartmann- und Curry-Gitter am Schlafplatz relevant?

In der geopathologischen Praxis wird der Schlafplatz besonders sorgfältig betrachtet, weil der Mensch dort viele Stunden am Stück verweilt. Deshalb wird geprüft, ob Linien, Kreuzungspunkte oder Überlagerungen im Bereich des Bettes liegen.

Sie möchten Ihre Räume konkret prüfen lassen?

Eine Strahlungsanalyse verbindet Standortbetrachtung, technische Messungen und verständliche Empfehlungen. So wird sichtbar, welche Bereiche besonders relevant sind und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.